Organisationsprinzip Transdisziplinarität


TRANSDISZIPLINARITÄT ZIELT DIREKT AUF INNOVATION + NACHHALTIGKEIT

 

Universitäten und andere Wissenschaftsbetriebe haben längst erkannt, dass vielschichtiger Austausch und durchdringende Kooperationen intern wie extern zu mehr Innovationen führen, als jede Disziplin alleine generieren kann. Von dieser Erkenntnis können andere Organisationen profitieren. Wir führen Sie erfolgreich durch diesen Prozess!

 

Altbewährt und innovativ?

Noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren Disziplinen und Fachgebiete nicht wirklich ausdiffe-renziert. Es gab keine scharfe Trennung zwischen Kunst und Wissenschaft. Sicher hat die Spezialisierung seither zu höherer Leistungsfähigkeit geführt. Doch verstellt nicht mittlerweile die Zersplitterung der Fachgebiete den Blick für das Ganze, vor allem für die Vermehrung von Wissen, für Innovation und Nachhaltigkeit?

 

 „The keyword for the 21th century is sustainability. Transdisciplinarity is one of the major tools for reaching it.“ (Dr. Rudolf Häberli, ETH-Zürich)

 

Transdisziplinarität ist ein Werkzeug, eine Methode, ein Organisationsprinzip, um komplexe Fragestellungen ganzheitlich und nachhaltig zu lösen. Dem voraus geht die Erkenntnisse, dass Probleme keine fachlichen Strukturen kennen. Und dass Fachgrenzen stets auch Erkenntnisgrenzen sind. Deshalb richtet sich Transdisziplinarität konsequent und unmittelbar auf Innovation, auf die Erschaffung von Neuem.

 

Transdisziplinarität zielt auf eine neue Qualität von Innovation.

 

Herausforderungen

Veränderungen in einer Organisation stellen Beteiligte und Betroffene häufig vor große Herausforderungen. Besonders dann, wenn sich Fragen nicht von einzelnen Akteurinnen und Akteuren, Abteilungen oder anderen Organisationseinheiten beantworten lassen. Dies ist oft der Fall, wenn sich neue ganz Aufgaben stellen oder sich wichtige Rahmenbedingungen ändern oder entfallen. 

 

Transdisziplinäre Plattformen

Mit Transdiziplinäre Plattformen bieten wir die Möglichkeit, auf der Handlungsebene Blockaden zu lösen, neue Lösungskonzepte zu entwickeln und Maßnahmen zu erproben. Die entscheidende Rolle für den Ausgang und Erfolg solcher konsensorientierten Konzepte spielen die am Prozess beteiligten Individuen – im Management wie auf anderen involvierten Unternehmensebenen.

 

Selbstwirksame Ressourcen und Potenziale

Innovation beginnt nicht erst in den Köpfen von Spezialistinnen und Spezialisten. Sie findet in den Köpfen aller Menschen jeden Alters statt. Und es sind genau diese Menschen, die Innovationen in die Organisationen tragen und sie prägen

 

Wir wenden uns den Menschen in der Organisation und denen um die Organisation herum zu. Und beziehen gerade jene ein, die am Rande des Innovationsprozesses stehen. Genau mit diesem Vorgehen entfalten wir die selbstwirksamen Ressourcen und Potenziale für den so relevanten transdisziplinären Prozess.

 

Haben Sie die Lösung, die Sie brauchen? – Brauchen Sie die Lösung, die Sie haben?

 

In transdisziplinären Projekten arbeiten Fach- und Praxis-Expertinnen und -Experten auf Augenhöhe zusammen. Sie kommen aus unterschieldichen Herkunftsdisziplinen und Fachgebieten. Sie operieren an vielen Schnittstellen zwischen Stakeholdern, Lebenswelt und Öffentlichkeit. Ihr Ziel ist eine bedürfnisorientierte, ganzheitliche und nachhaltige Lösung.

 

Das transdisziplinäre Setting produziert vorhersehbar und gewollt Reibung: Fach- und Praxis-Expertinnen und -Experten überprüfen sich hinsichtlich ihrer Wirklichkeitskonstruktionen. Von unterschiedlichen Perspektiven blickend, entwickeln wir mit ihnen gemeinsame Sichtweisen, Instrumente und Methoden, die auf das Neue zielen – auf die Innovation und die Nachhaltigkeit.

 

Profitieren Sie von den Erkenntnissen der Forschung und anderer Wissenschaftsbetriebe und wenden Sie sich an uns.

 

 

 

 

Vortrag

Im Rahmen meiner Forschungen an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK am Departement Kulturanalysen und Vermittlung habe ich ein Modell entwickelt, das darstellt, wie das Dispositiv „Innovation“ zu einem Vermittlungsgegenstand werden kann. In meinem Vortrag erläutere ich einige Aspekte daraus, die veranschaulichen, wie die Transdisziplinarität Kommunikations- und Kooperationsprozesse auf Organisationsebene optimiert.

 

 


 

Links

  • Volkswagen AutoUni
    "Die Volkswagen AutoUni wird nicht nur die Kompetenzen von Fach- und Führungseliten fördern, sondern auch der umfassenden Persönlichkeitsentwicklung große Aufmerksamkeit widmen." Prof. Dr. Walther Ch. Zimmerli, Gründungspräsident der AutoUni ist vordringlich, "dass die Bildungsprogramme transdisziplinär angelegt seien. Unternehmerische Praxis werde mit wissenschaftlichem Wissen verknüpft. Spitzenkräfte des Konzerns würden dafür in die Lehre einbezogen werden."
  • Technische Unversität München
    Die Volkswagen AutoUni ist die Speerspitze der transdisziplinären Bildung und Forschung im Volkswagen Konzern, womit sie gut zur TU München passt“, Prof. Herrmann, Präsident der TU München.